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Planeten

Die klassische, im geozentrischen Weltbild entstandene Astrologie kennt sieben "Gestirne": Mond, Merkur, Venus, Sonne, Mars, Jupiter und Saturn.

Wohl ist dieses Weltbild Grundlage gewesen, aber moderne Astrologen hängen diesem Weltbild nicht etwa nach, sondern für sie ist nur nach wie vor die Himmelsbeobachtung von einem bestimmten Ort, zu einer bestimmten Zeit, Grundlage der Deutung. Diese Deutung wurde von neuzeitlichen Astrologen nicht nur um Uranus, Neptun und Pluto erweitert, gelegentlich werden auch Kleinplaneten (zum Beispiel Ceres) oder bei der so genannten "Hamburger Schule" um mythische oder geometrische Konstrukte und ähnliches benutzt (zum Beispiel der "dunkler Mond" genannte zweite Brennpunkt der Umlaufelypse des Mondes, der mit den Eigenschaften der Lilith identifiziert wird).

Jeder Planet gilt als Regent eines oder mehrerer Tierkreiszeichen, dem er damit seine Eigenschaften verleiht. Dabei gilt folgende Feingliederung der Planeten:

Planeten als Indikatoren

  • Sonne und Mond, Jupiter und Saturn bilden die Vierergruppe der elementaren Planeten, weil sie als Regenten die Elemente Feuer und Wasser, Luft und Erde an die Tierkreiszeichen weitergeben.
  • Mars, Venus und Merkur bilden die Gruppe der kardinalen Planeten, die den Tierkreiszeichen jeweils eins der drei Geschlechter verleihen.
  • Pluto, Neptun und Uranus bilden die Gruppe der subtilen Planeten, die den Tierkreiszeichen die Qualität aufstempeln.

Hier handelt es sich um die Planeten in ihrer Rolle als Indikatoren der Archetypen. Dabei vertreten sind:

  • Sonne, Mars und Pluto den Archetyp des Genius, also des väterlichen Schöpfers, in den Eigenschaften (Element:Feuer, Geschlecht:männlich und Motorik:aktiv).
  • Mond, Venus und Neptun den Archetyp der Matrix, also der Urmutter, in den Eigenschaften (Element:Wasser, Geschlecht:weiblich und Motorik:passiv).
  • Jupiter, Merkur und Uranus den Archetyp des Dämons, also des Mittlergeistes und Kulturbringers zwischen dem Schöpfer und der Schöpfung, in den Eigenschaften (Element:Luft, Geschlecht:neutral und Motorik:reaktiv).
  • Saturn als einziger Planet den Archetyp der Natur, der Schöpfung selbst, in der Eigenschaft des Elements Erde. Damit hat Saturn eine Sonderrolle als weltlicher, quasi profaner Planet, was erklärt, warum ihm im Mittelalter die Rolle des Teufels im Horoskop zugeschrieben wurde, und warum er bis heute in manchen Schulen als Unglücksplanet gilt.

Planeten als Organe

Die Planeten haben eine Doppeltfunktion in der Astrologie. Obwohl sie als Indikatoren die Tierkreiszeichen indizieren und damit hinter dem Konzept des Tierkreises stehen, wandern sie auch als dessen Organe durch ihn, und bilden so das Horoskop, die Stundenschau. Sie verkörpern im Radixhoroskop damit den Charakter des betrachteten Menschen, und sind damit seinen 10 Organe:

  • die Sonne ist das Herz des Menschen, d.h. sein äusseres Ich.
  • der Mond ist die Seele des Menschen, d.h. sein inneres Ich.
  • Jupiter ist der Geist des Menschen, d.h. sein Über-Ich.
  • Saturn ist der Leib des Menschen, d.h. sein Körper.

Diese vier Planeten bilden das eigentliche Wesen des Menschen.

  • Mars ist die Gewalt des Menschen, d.h. sein Handlungspotential, sein Instinkt.
  • Venus ist das Gemüt des Menschen, d.h. sein sensuelles Potential.
  • Merkur ist das Gehirn des Menschen, d.h. sein Denkorgan im weiteren Sinne.

Diese drei "inneren", sich schnell durch den Tierkreis bewegenden Planeten bilden das individuelle Bewusstsein des Menschen, und damit seine Wahrnehmung (auch von sich selbst).

Pluto bildet das Getriebe einer menschlichen Generation. Neptun bildet das Gewissen, den Weltgeist einer Generation. Uranus bildet das Geschäft, mit anderen Worten, den Zeitgeist einer Generation. Diese letzten drei Planeten, die ihre Position nur sehr langsam verändern, bilden also das kollektive Unterbewusstsein einer astrologischen Generation.

Symbolik der Planeten

Die Symbole der Planeten sind mit antiken Göttern verbunden, deren Namen sie tragen, beziehungsweise schon vor der klassischen Antike, z. B. schon in Babylonien, wurden diesen Himmelskörpern (zum Beispiel Venus/Aphrodite/Ischtar) Sammlungen von Eigenschaften zugerechnet, die dann jeweils als ein Gott in Allegorien und Erzählungen auftraten. Bei den erst in der Neuzeit entdeckten Planeten ist unter Astrologen umstritten, ob und inwiefern die ihnen von der Astronomie zugewiesenen Götternamen in Beziehung zu ihrem Symbolwert stehen.



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